Das iPad der ersten Generation: Das kann der alte Schinken heute noch

Das Ur-iPad von 2010 kann lange nicht mit den heutigen iPhones und iPads mithalten. Trotzdem kann man mit dem ersten iPad schon noch was anfangen. Was, das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Das iPad als digitaler Schmierzettel: Ohne Schnickschnack Notizen schreiben

Zwar hat das erste iPad mit seinem iOS 5.1.1 keine großen Formatierungsoptionen, aber wenn man sich schnell was aufschreiben will, kann man es als digitalen Schmierzettel ohne Formatierung benutzen. Mit E-Mail-Freigabe an die eigene E-Mail-Adresse kann man den Text auf dem iPhone oder neueren iPad nach Belieben anzeigen und bearbeiten. Fazit: Keine Schreibwerkzeuge, aber praktisch für einfache Texte ohne komplexe Formatierungen.

Im Internet surfen: Mit dem richtigen Browser klappt’s

Natürlich ist auch der Safari-Browser auf dem iPad der ersten Generation veraltet. Aber mit einem alternativen Browser könnt ihr einige Websites auch mit der alten schweren Kiste von 2010 besuchen. Dafür geht ihr wie folgt vor:

  • Ladet euch auf eurem iPhone den iCab Mobile Web Browser herunter. Er kostet leider 3,49 €, aber er lohnt sich auf jeden Fall.
  • Öffnet nun auf dem iPad der ersten Generation den App Store und sucht nach iCab oder navigiert in eure Käufe.
  • Doppeltippt auf installieren. Bei Aufforderung gebt ihr euer Passwort ein.
  • Nun werdet ihr gefragt, ob eine ältere Version der App geladen werden soll. Doppeltippt auf laden.
  • Hinweis: Damit das so funktioniert, ist es wichtig, dass die App schon einmal gekauft bzw. geladen wurde.
  • Nun landet ihr auf dem Homescreen und die App wird installiert.

Ist der iCab Browser installiert, könnt ihr ihn ganz normal öffnen und habt nun die Möglichkeit, die Adresse oder den Suchbegriff einzugeben. Ich persönlich habe die Seiten von GeilFM und Gmail getestet. Diese funktionieren prima mit diesem Browser. Es funktionieren auch noch andere Websites, auf jeden Fall besser als mit dem alten Safari.

Fazit

Das allererste iPad ist kein Fall für die Tonne. Schreiben und recherchieren kann man damit noch sehr gut. Nur, wenn es komplexer werden soll, empfiehlt es sich, ein neueres iPhone oder iPad zu verwenden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.